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Fiktion

Wenn Zeit und Muße oder einfach die richtigen Worte fehlen, ist es gut, das Schreiben Menschen zu überlassen, die es gelernt haben. Doch eigentlich ist Schreiben wie Reden, nur schöner.

Dichtung hat mit Verdichten zu tun. Wer erst einmal schreibt, wie der Schnabel gewachsen ist, der schafft damit schon einmal eine gute Grundlage. Er produziert Baustoff. So wie Michelangelo einen guten Marmorblock brauchte, um seinen „David“ heraus zu schlagen, so brauchen Sie lauter Worte, um einen guten Text daraus zu machen. Verwenden Sie Erlebtes und Erinnerungen, wird eine Autobiografie daraus. Erfinden Sie Geschichten, die so klingen, als könnten sie wahr sein, brauchen Sie allerhand. Eine interessante Idee macht den Anfang. Ein zentraler Konflikt ist wichtig, damit Ihre Leser Spannung genießen können. Die für den Text ideale Perspektive muss gewählt werden, Recherche betrieben. Alltagsdialoge sind langweilig zu lesen. Literarische Dialoge zu schreiben, ist eine Kunst. Viele Überarbeitungen sind nötig, damit aus dem Rohdiamant schließlich ein Brillant werden kann. Doch irgendwann ist es so gelungen, dass ein Literaturagent oder ein Verlag sich dafür interessieren könnte.

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