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Textproben

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Vom Leben als Kreuzfahrt-Manager


Das Leben an Bord von Kreuzfahrtschiffen ist für die Reisenden Luxus und Abenteuer. Als Kreuzfahrtmanager lebt man für die Wünsche der Gäste.

Rainer P. (51) * ist als selbständiger Reiseleiter auf Schiffen unterwegs. Wenn er sich kurz nach der Einschiffung, das Mikro in der Hand, in weißer Hose und mit weißen Schuhen, den Gästen vorstellt, klingt das so: "Mein Name ist Rainer P.. Ich bin hier an Bord Ihr Kreuzfahrtmanager."

Vollständigen Artikel auf Suite101.de lesen: Vom Leben als Kreuzfahrt-Manager und selbständiger Reiseleiter


Buchstäblich Liebe


Anton Tittlotz, der Schriftsteller, liebte Buchstaben auf seine Weise. Mit Vier konnte er lesen, mit Sieben begann er, Hauptwörter mit geometrischen Formen zu vergleichen. Dampfende Rinderrouladen wurden zu Zylindern, Möhren zu Spitzkegeln. Anton sei hochintelligent, befand seine Mutter stolz. Ihre Witwenrente besserte sie durch Porzellanmalerei auf. - Für ihren Anton.

Etwas später begann er, Farben zuzuordnen. Den Farbton Orange beurteilte er als sehr passend zur Form einer Möhre. Bei den Chakren, jenen subtilen Energiezentren des Körpers, so las er, symbolisiere Orange die Sexualität.

Antons Welt nahm Gestalt an....

Lesen sie hier die komplette Geschichte, wie sie für den Menantes-Literaturpreis für erotische Dichtung 2012 nominiert wurde.


Weihnachten an der Trave


Vier Fußabdrücke und zwei kleine
sieht man im Schnee, am Fluss entlang
Vier große und zwei kleine Beine
die stapfen da. Sven ist nicht bang
obwohl’s inzwischen mächtig dunkelt -
Sein Trost: der Sternenhimmel funkelt

Der kleine Mann hat kalte Füße
Die Trave ist mit Eis bedeckt
Der Mond schickt seine Weihnachtsgrüße
Der Junge winkt ihm unverschreckt,
Er greift nach Händen voller Runzeln
im Licht von Taschenlampenfunzeln

„Du Oma, wann gibt’s die Geschenke?“
fragt er und wendet sein Gesicht
„Wir geh’n noch bis zur nächsten Senke“
sagt sie, derweil der Opa spricht
„Ich denk’, wir laufen jetzt schon heim
Sie werden sicher fertig sein.“

Das Haus erstrahlt im Kerzenschein,
mit einem Elch aus Licht im Garten
„Der Sven, der will jetzt wirklich rein!
Ich glaub, er kann nicht länger warten.“
Zwei Köpfe weiß und blond der dritte
die geh’n ins Haus, Sven in der Mitte.

Das Christkind war tatsächlich da,
Geschenke liegen unterm Baum
Und so beginnt auch dieses Jahr 
für Sven der Weihnachtswundertraum.
Die Trave fließt, der Mond scheint weiter
und lächelt – breit und immer breiter.

Dezember 2005